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Schülercup 2014 (3. Teil)

Löhner Leichtathleten verabschieden sich mit tollen Ergebnissen aus der Saison 2014.

 Besser hätte der Saisonausklang für die Hoffnungsträger des TV Löhne BHF nicht sein können. Beim abschließenden Schülercup überzeugten die Leistungsträger von Trainer Kalle Held mit ersten Plätzen und tollen Ergebnissen. Bei den 12 und 13 jährigen Leichtathleten überzeugten natürlich in erster Linie die „Hauptverdächtigen“ Charlotte Haas, Sabrina Brockmann und Joshua Faire. Dabei zeiget Sabrina (Jahrgang 2002), dass sie jetzt endlich im Leistungssport angekommen ist. Sie erzielte gleich in allen Disziplinen Bestleistungen und war an diesem Tag beste ihres Jahrgangs. Athletin, Eltern und Trainer waren sowohl überrascht als auch hocherfreut, dass Sabrina endlich auch im Wettkampf ihr Leistungsvermögen abrufen konnte.

Als schnellste Sprinterin ihres Jahrgangs konnte sie die Trainingsleistungen endlich abrufen. Trainer Kalle Held war sehr erleichtert: „Das war nicht immer einfach, dieses junge Talent mental richtig einzustellen. Oft fehlte ihr einfach das nötige Selbstvertrauen. Aber jetzt wagt sie sich sogar im Hochsprung an größere Höhen. Und da ist noch sehr viel Luft nach oben.

Dieses Problem hat Charlotte Haas inzwischen überwunden. Mit 1,48 Metern dominierte sie nicht nur den Hochsprung souverän. Mit Turnschuhen ( der Wettkampf fand in der Turnhalle des Freiherr-vom-Stein.Gymnasiums in Bünde statt) war sie nicht nur Tagessiegerin im Hochsprung sondern auch im Weitsprung und somit auch im Vierkampf. Dass sie dann auch noch den ersten Platz im Gesamtcup gewinnen konnte überraschte nicht nur die Konkurrenz sondern auch den eigenen Trainer.

Anders sah die Situation im Wettkampf der 13-jährigen Jungen aus. Joshua Fadire, mehrfacher Ostwestfalenmeister in mehreren Einzeldisziplinen, dominierte die gesamte Konkurrenz in allen Disziplinen. Dabei verbesserte er sich im Hochsprung unter den oben angesprochen suboptimalen Bedingungen auf die beachtliche Höhe von1,56 Metern und war der überragende Athlet der Veranstaltung. „Da wächst ein Nachwuchstalent heran, an dem auch Trainer und Betreuer noch sehr viel Freude haben werden“ so die vielen sachverständigen Zuschauer. Im technischen Bereich profitiert Joshua dabei in großem Maße von seiner tollen Grundausbildung im Bereich des Leistungsturnens. Dazu kommen dann eine übergroße Trainingsfreude und Spaß am Wettkampf. „Mal sehen was unsere beiden hoffnungsvollen Talente dann im Jahr 2015  bringen, wenn sie auf Westfalenebene an den Start gehen werden.“ Auf alle Fälle blicken Trainer und Athleten  sehr erwartungsfroh und zuversichtlich in die neue Saison.

Als weitere Athleten gingen bei den Mädchen Nina Wältz und Antonia Tetzner an den    Start und belegten gleich Platzierungen in den Urkundenrängen. Antonia war beste Werferin ihrer Altersklasse und erzielte somit ihr Erfolgserlebnis. Nina Wältz ist erst seit einigen Wochen in der Leichtathletik aktiv. Sie überzeugte durch gute Sprung und Sprintzeiten und erzielte in ihrem erst zweiten Wettkampf einen beachtlichen Rang fünf in der Gesamtwertung. Gerade in den Sprungdisziplinen hat sie gute Perspektiven, um an die Leistungen der Vorgängerinnen anknüpfen zu können.

Bei den Jungen kamen mit Lukas Lindemann und Robin Wittemeier zwei weitere Athleten des TV Löhne BHF in die Urkundenränge. Dabei wurde Robin auf Anhieb dritter und Lukas fünfter. Für beide Athleten war dies ein Grund zur Freude und somit Ansporn für weiteres Training.

Insgesamt zeigte sich das Betreuerteam mit Kalle Held, Marius Stratmeier und Vivien Gronde dann doch positiv überrascht von den sehr guten Leistungen der Athleten und Athletinnen. Andererseits war man dann doch seitens des Trainerteams ein wenig enttäuscht darüber, dass nicht alle Nachwuchstalente die Chance nutzen, um sich im Wettkampf der Leistungssituation zu stellen und damit Erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen.

„Wir arbeiten dran, diese Ziele transparent zu machen. Vielleicht gelingt uns das dann ja im neuen Jahr besser. Denn gerade im Team und bei solchen Wettkämpfen lassen sich Erfolg und Misserfolg ja am besten verarbeiten“ so die Trainer des TV Löhne Bhf.